Schweiz gegen „Masseneinwanderung“
Die Schweizer Rechte will die Einwanderung aus dem Ausland begrenzen – und hat sogar eine gute Chance. Die Wirtschaft der Schweiz ist entsetzt.
Man hört so oft, daß die sächsische Schweiz zu Europas schönsten Landschaften gehört. Und genau dies hat fast 1200
Einwohner Sachsens während des letzten Jahres nicht davon abgehalten, in die wunderschöne,echte Schweiz umzuziehen.
Laut des jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes gingen 2012 mehr als 20.000 Deutsche ins Nachbarland.Gleich nach Amerika ist die Alpenrepublik das beliebteste Auswanderungsland der deutchen Staatsangehörigen.
Das wird sich bald wahrscheinlich ändern, denn am 9. Februar werden die Eidgenossen über eine Initiative „gegen Masseneinwanderung“ (SVP) abstimmen.Soll dies tatsätzlich geschehen, müsste Bern wieder Obergrenzen für die Einwanderung aus der EU festlegen. Das könnte viele Deutsche treffen, die sich einen Job in der Schweiz wünschen.
In der Schweiz leben momentan 300.000 Deutsche. Gleich nach den Italienern bilden sie die zweitgrößte Ausländergruppe.
Ausländer in der Schweiz
Als Forscher, Ärzte, Manager oder Unternehmer verdient man in der Alpenrepublik gutes Geld.In der Schweiz wohnen Leute aus der ganzen Welt.23 Prozent der gut acht Millionen Bevölkerung der Schweiz sind Ausländer. In Deutschland, wo das Thema Zuwanderung gerade heiß diskutiert wird, sind es nur neun Prozent.
SVP (National-konservative Schweizerische Volkspartei) informiert:“Rund 80 Tausend Personen wandern jährlich mehr in unser Land ein als aus“, „Jährlich entsteht neu eine Stadt in der Größe von Luzern oder St. Gallen.“
Bei so einer Bevölkerungszuwachs denkt man höchstens an Indien… Verstopfte Straßen,Überfüllte Züge,
überforderte Sozialsysteme sowie viele andere gewisse Gefahren, die auf Schweiz irgendwann zukommen könnten.
Die Politiker von den Grünen bis zu den Christdemokraten machen sich Sorgen. Es gibt sogenannte „Guillotine-Klausel“, die die Sonderbeziehungen der Schweiz zur EU regelt (wenn eine Regelung verletzt wird, können auch die anderen ausgesetzt werden).

