Zahl der Einwanderer deutlich gestiegen – ein Segen für Deutschland?

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Die neuesten Daten aus dem Ausländerzentralregister zeigen, dass die meisten Armutsflüchtlinge aus Bulgarien,Rumänien und dem Balkan kommen. Auch viele Fachkräfte strömen nach Deutschland.

Die Armutsflüchtlinge stellen  in der Realität nur eine kleine Minderheit unter den Einwanderern aus dem europäischen Ausland. Jedoch die Debatte flammt immer wieder auf. Die Grenzöffnung im Mai 2011 – zu Polen und sieben weiteren Ländern- wurde von vielen Warnungen begleitet . Doch der Ansturm von Armutsflüchtlingen blieb aus. Qualifizierte Frauen und Männer sind in Mehrheit gekommen: Handwerker,Pflegekräfte oder Lehrer. Die Neuzuwanderer aus der Mitte Europas und dem Osten integrierten sich meistens problemlos in den Arbeitsmarkt.

Seit Jahresbeginn dürfen auch die Bürger aus Bulgarien und Rumänien, ohne Einschränkung in Deutschland einen Job suchen. Bereits in den vergangenen Jahren hat sich in einigen Städten wie Dortmund, Duisburg oder Berlin  eine neue Form der Armut ausgebreitet. Vor allem rumänische und bulgarische Familien hatten sich schon vor langer Zeit dorthin begeben. Auf U-Bahnhöfen bettelnde Mütter mit Kindern und Reportage über Massenunterkünften in Abbruchhäusern schüren Vorbehalte gegenüber den neuen Mitgliedsstaaten.

Die Wirtschaftslage ist in Deutschland sehr gut, daher auch hat sich BRD in den vergangenen Jahren zu einem Magneten für Einwanderer entwickelt. Die Nettozuwanderung hat sich 2013 auf rund 400.000 erhöht – der höchste Stand seit 20 Jahren(!). Zwei Drittel der Zuwanderer kommen aus der Staaten Osteuropas(Polen, Rumänen, Bulgaren und Ungarn ) und
südeuropäischen Ländern (Griechen, Italien, Spanien und Portugal). Die Türken, die die größte Migrantengruppe bilden, sind überraschenderweise unter den  Einwanderern, auf den siebten Platz zurückgefallen. Momentan viele Deutsch-Türken verlassen Deutschland. Aber trotzdem bilden die türkischen Migranten immer noch mit rund 1,6 Millionen die größte Gruppe, wenn es sich um Nichtdeutsche handelt – gefolgt von Italienern (500.000) und Polen, von denen knapp 468.000 hier leben. Rund zwölf Millionen Menschen haben also ausländische Wurzeln und davon haben rund 7,2 Millionen Menschen bisher keinen deutschen Pass erhalten.

Das Bildungsniveau der Einwanderer hat sich allerdings grundlegend gewandelt und ist inzwischen höher als das der hiesigen Bevölkerung. Jeder zweite der Neuzuwanderer hat einen Hochschulabschluss oder eine ähnliche Qualifikation. 35% haben eine mittlere Ausbildung, und nur 22 % sind ohne Qualifikationen.

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