Die Zahl der Asylbewerber in BRD war im Jahr 2013 auf den höchsten Stand seit 14 Jahren gestiegen, informiert das Bundesinnenministerium. Im 2013 wurden insgesamt rund 127 Tausend Asylanträge gestellt, was ein Plus von fast 49.000 bzw.64 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet.
Ein höherer Wert konnte man zuletzt im Jahr 1999 beobachten.Im Vergleich zu den anderen EU-Ländern weist Deutschland mit großem Abstand die höchsten Asylbewerberzahlen auf.
Die insgesamt rund 130.000 Asylbewerber unterzubringen, ist nicht immer einfach, alleine wenn man darüber nachdenkt, dass im letztem Jahr mehr Asylbewerber als in den Jahren zwischen 2006 und 2009 zusammen kamen.
Die Große Koalition will nun die Bearbeitungsdauer von Asylverfahren verkürzen.Die Bearbeitungsdauer soll auf drei Monate verkürzt werden, momentan dauert es neun Monate.
Geld für Asylbewerber
Seit das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2012 entschieden hat, dass Asylbewerber genauso viel Geld wie deutsche Sozialhilfeempfänger erhalten sollen, hat sich einiges verbessert, meint Duchrow. Das große Problem sei jedoch immer noch das Konzept der Sammelunterkünfte. Auch die Anerkennung als Flüchtling dauert immer noch viel zu lange, kritisiert Duchrow. Zahlreiche Asylbewerber müssen jahrelang warten und dürfen während dieser Zeit nicht arbeiten.
Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erhält jeder vierte Bewerber in Deutschland Asyl. Doch es gibt große Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche. Es gibt leider nicht genügend Sozialwohnungen.
Anerkennungsquote
Die Anerkennungsquote lag für Asylbewerber aus Serbien, Bosnien-Herzegowina oder Kosovo bei 0 Prozent. Meistens Anerkennungsquoten gab es bei Flüchtlingen aus Iran (52,8 %), dem Irak (50,2 Prozent), Pakistan (32,9 Prozent), Syrien (31,5 Prozent) und letzendlich Afghanistan (21 Prozent).

