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Unternehmen wollen bei Wikipedia in möglichst positivem Licht erscheinen.

Langsam verschwinden die Bücherreihen aus den Bücherregalen in der Buchhandlung.Das traditionsreiche „Brockhaus-Lexikon“ (gedruckt) wurde auch eingestellt. Die tolle „Encyclopaedia Britannica“gibt es nur noch in digitaler Form. Oder die Microsofts multimediale Enzyklopädie „Encarta“ wurde schon längst vergessen.

Wer heute etwas erfahren will, sucht sofort im weltweit größten kostenlosen Online-Lexikon: Wikipedia. Mehr als anderthalb Millionen Artikel findet man auf der deutschen Wikipedia-Seite , in Buchform wären es rund 852 Bände. Es wundert niemanden, dass sich auch Unternehmen stark für diesen Online-Lexikon interessieren.

Wikipedia und die Manipulation

Wikipedia ist die größte Wissensquelle im Internet, und wurde so zu einer sehr wichtigen PR-Strategie von Unternehmen.Es ist natürlich sehr attraktiv, mit einem Eintrag bei Wikipedia vertreten zu sein. Wikipedia ist wegen ihrer „freien“ Struktur anfällig für manipulative Veränderungen.Das Ziel der Wikipedia ist die Erweiterung einer Enzyklopädie durch besimmte Autoren.So steht es auf jeden Fall auf der deutschen Seite. Alle sind eingeladen, mitzuarbeiten. Man muss sich nicht unbedingt registrieren, ein Benutzername reicht. Diese Freiheit nutzen viele.

Kritische Artikel erscheinen auf den Seiten mancher Unternehmen, Konkurrenz wird schlecht dargestellt oder die eigenen Produkte besser als die anderen auf dem Markt gezeigt. Beispiele findet man auf der Seite des WikiScanners.

Wikipedia und PR

Wikipedia ist inzwischen nicht nur in der digitalen Welt sehr wichtig geworden. Sogar Gerichtsentscheidungen verwiesen aktuell auf Wikipedia-Artikel.  Jeder kann mitschreiben.Es ist für manche Unternehmen und PR-Agenturen so eine Sache: man weiß ja, dass es nicht in Ordnung ist, aber man macht es halt und riskiert.Die meisten Unternehmen haben ja mitbekommen, dass Wikipedia eine der wichtigsten Plattformen im Netz ist.

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