Hunderttausende Akademiker in Deutschland arbeiten trotz einer guten Ausbildung zu Niedriglöhnen.
Eine Studie hat ergeben, dass fast jeder zehnte Akademiker höchstens 9,30 Euro Bruttolohn erhält . Die „Welt am Sonntag“ berichtet, dass bei Frauen der Anteil allerdings doppelt so hoch wie bei Männern ist.Studium bringt also nicht immer gutes Geld.Laut dem Institut für Arbeit und Qualifikation erhalten 8,6 Prozent der Beschäftigten mit Hochschulabschluss einen solchen Lohn (9,30Euro brutto in der Stunde). 688.000 Menschen sind betroffen, darunter meist Frauen mit hoher Bildung. „Es gibt seit Jahren eine konstante Gruppe von akademisch ausgebildeten Arbeitnehmern, die zu geringen Löhnen arbeiten“, berichtet Claudia Weinkopf – die IAQ-Expertin .
Arbeitslosen Akademiker
Die Zahl der arbeitslosen Akademiker hat sich im 2013 um 21.400 auf 191.100 Personen,was ein Anstieg um 13 Prozent bedeutet, erhöht, informiert „Welt am Sonntag“.Ursache dafür ist vor allem die deutlich gestiegene Absolventenzahl. Doch BA meint, dass das Risiko, keinen Job zu finden, sei für Akademiker sehr gering.
Es ist zu erwähnen, dass die Zahl der Hochschulabsolventen sich in den letzten Jahren verdoppelt hat.
„Der starke Anstieg der bestandenen Prüfungen ist – neben erhöhten Studienanfängerzahlen – maßgeblich von der Bologna-Reform beeinflusst“, sagte Thomas Feuerstein – Destatis-Mitarbeiter (Bericht zdb.de )
Die Akademiker werden ausserden immer jünger, aufgrund der kürzeren Bachelor-Studiengänge.Die durchschnittliche Studiendauer ging in den vergangenen Jahren von 10,6 auf 8,8 Fachsemester zurück, wodurch das durchschnittsalter der Absolventen von 28,1 auf 26,6 Jahre sank.

