Laut der Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung ist das Vermögen in Europa nirgendwo so ungleich verteilt wie hierzulande. Die Ungleichheit nahm seit 2002 allerdings nicht zu, beweist eine Studie.Westdeutsche sind doppelt so reich wie Ostdeutsche, Männer in Deutschland haben ein Drittel mehr als Frauen.
Trotz der guten Beschäftigung und einer relativ guten wirtschaftlichen Entwicklung bleibt der Unterschied zwischen Reich und Arm in Deutschland groß: An der Ungleichverteilung der Vermögen hat sich seit 2002 gar nichts geändert, berichtet Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).
Das reichste Prozent der Bürger verfügte im 2012 über 817. 000 Euro pro Kopf, die reichsten zehn Prozent allerdings über minimum 217 000 Euro. Ein Fünftel der Menschen besaß gar kein Vermögen. Durschnittlich hatte jeder Bundesbürger ca. 83.000 Euro Ersparnis – allerdings hatten die Westdeutschen fast doppelt so viel wie die Ostdeutschen. Männer besaßen im Schnitt ein Vermögen von 97.000 Euro – und waren damit um 27.000 Euro reicher als eine Frau. Die verwitwete ältere Männer sind die reichsten Deutschen.
Die Anzahl der Bundesbürger mit Sparverträgen nimmt allerdings zu, immer mehr Menschen sorgen fürs Alter.Die angesparten Summen sind aber leider sehr gering. Die Regierung solle für mehr Anreize zur privaten Altersvorsorge sorgen, meint Grabka. Problem sei, dass gleichzeitig immer mehr Menschen Kredite aufnähmen. Die Verschuldung hat stark zugenommen.
Arbeitslose haben inzwischen deutlich an Vermögen verloren. 66 Prozent haben gar keine Ersparnisse.DIW-Experten erklären das damit, dass heutzutage der Anteil der Arbeitslosen viel höher ist.
Diese Unterschiede dürften fortbestehen, berichtet das Instituts für Wirtschaftsforschung.

