US-Angriff auf LPG-Tanker im Golf von Oman: Schiff außer Gefecht gesetzt
Die US-Marine hat einen LPG-Tanker im Golf von Oman mit Raketen angegriffen und außer Gefecht gesetzt. Das Schiff erlitt Schäden am Maschinenraum und konnte nicht weiterfahren.
Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur wurden bei dem Angriff zwei Besatzungsmitglieder getötet. Die Agentur behauptet, die USA hätten das Schiff angegriffen, weil sie davon ausgingen, dass es iranisches Gas transportiere.
CENTCOM bestätigt Einsatz gegen LPG-Tanker
Das US-Zentralkommando CENTCOM bestätigte, dass die US-Marine den Öltanker M/T Lavine außer Gefecht gesetzt hat. Das Schiff sei auf dem Weg in den Iran gewesen und habe viermal versucht, die US-Seeblockade zu durchbrechen.
Weitere Vorfälle in der Region
Am Freitag wurde nach Angaben der saudischen Nachrichtenagentur das saudische Schiff NCC Masa im Roten Meer angegriffen. Dabei kam es zu geringfügigen Schäden. Die Besatzung sei in Sicherheit, und das Schiff setzte die Fahrt zu seinem Ziel fort.
Bedeutung für Energieversorgung und Europa
Angriffe auf Tanker im Golf von Oman und im Roten Meer bergen Risiken für die globale Energieversorgung. Steigende Spannungen in der Region können die Öl- und Gaspreise beeinflussen – mit direkten Auswirkungen auf Importländer in der EU und Deutschland.
Die Berichte über den US-Angriff LPG-Tanker stützen sich derzeit auf Angaben iranischer, saudischer und US-amerikanischer Quellen. Unabhängige Bestätigungen zu den Todesopfern und den genauen Umständen liegen noch nicht vor. Die Lage in der Region bleibt angespannt.
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