Aufgrund hoher Strompreise erzeugen immer mehr Bundesbürger und Unternehmen ihren Strom selbst. Schon im 2012 stammten 11% des Bedarfs aus Anlagen zur eigenen Stromversorgung, wie zum Beispiel aus Blockheizkraftwerken,Solaranlagen und Windrädern. Das schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf eine Analyse des IW (das Institut der deutschen Wirtschaft).Zum Vergleich: 2008 hat der Eigenstrom-Anteil nur noch bei 8% gelegen.
Wo ist da der Haken? Da bis jetzt für selbst verbrauchten Strom wenige Umlagen und Abgaben fällig werden, erhöhen sich die Belastungen für die anderen Stromverbraucher. Aus diesem Grund will die Regierung eine Mindestabgabe für neue Eigenstromverbraucher erheben: 20 % bei Industrieunternehmen und 50 % der Umlage für Supermärkte usw., die sich mit Solarstrom versorgen.
Die Solarunternehmen drohen wegen ungleichen Behandlung mit Klage. Der Bundesrat hat ebenso Korrekturen gefordert.

