Roboter-Menschen der Zukunft

Date:

Kochen, Kellnern, Personen kontrollieren- viele Dinge, die wir noch heute selber erledigen, könnten in Zukunft hochentwickelte Maschinen übernehmen. Schon seit Jahrzehnten basteln Forscher am sozusagen perfekten “Ersatzmenschen”, aber noch nie waren diese Maschinen so intelligent wie heute.

Die Vorstellung, dass Roboter uns in Zukunft die Arbeit abnehmen, fasziniert viele Menschen. Auf der Technikmesse CeBit in Hannover waren/sind und wahrscheinlich bleiben die Roboter-Stände bei den Besuchern die mit Abstand beliebtesten.

Schon seit langer Zeit sind Roboter keine Spielzeuge mehr. Viele ähneln uns Menschen immer mehr. Das Zeitalter der künstlichen Intelligenz ist schon längst angebrochen

Hier ein Beispiel:Forscher der Universität Bremen entwickelten einen affenähnlichen Roboter, der unter anderem eine bewegliche Wirbelsäule hat. Wissenschaftler von der Universität Zürich sind aber noch einen Schritt weiter gegangen: Der von ihnen erstellte Roboter „Roboy“ (Bild: siehe Oben; Quelle: roboy.devanthro.com) funktioniert über Fäden und Motoren, die wie Muskeln im menschlichen Körper angeordnet sind.

Tatsache ist: Eine neue Generation von hochentwickelten Maschinenmenschen rollt auf uns zu. Es ist also unaufhaltsam und schon jetzt klar: Bald werden uns Roboter einen Großteil unserer Aufgaben abnehmen.

Hier paar Dinge, die Roboter in Zukunft für uns erledigen werden.

1. Kriege führen

Im letzten Jahr hat das USA bekanntgegeben, dass sie in Zukunft Roboterhunde einsetzen wollen, die sogar 180 Kilogramm Last transportieren können. Erst kürzlich hat man erfahren: Die Amerikaner wollen ihre Armee verkleinern und Soldaten durch Kampf-Maschinen ersetzen. Große Rüstungskonzerne arbeiten darüberhinaus an neuen Kampfrobotern, die schon in wenigen Jahren eigenständig das Ziel erkennen,finden und bekämpfen können.

2. Gebäude bauen

Roboter können genauso komplexe Hügel wie Termiten bauen – man muss es ihnen nur beibringen. Das haben Wissenschaftler von der Harvard-Universität in Cambridge festgestellt. In einem Versuch programmierten die Forscher für die Roboter einen Plan, wie diese Bau aussehen soll – die Bauschritte fanden die Maschinen anschließend selbst, indem sie einfache Regeln befolgten.

Das Ziel der Wissenschaftler: In Zukunft sollen autonome Roboter an Gebäuden bauen, wo es für Menschen gefährlich ist, ZB. in Schutzgebieten nach Erdbeben oder auf fremden Planeten.

Bauen-Roboter
Quelle: abendblatt.de

 

3. Kellnern

Was die thailändische Restaurantkette Hajime schon heute macht, kann in wenigen Jahren auch in Deutschland Alltag sein: der Roboter-Kellner. Die „Samurai-Bots“ bedienen die Gästen, bringen ihr Essen, das sie bevoer per Touchscreen ausgewählt haben. Nur bei den Getränken klappt es noch nicht so ganz, das müssen immer noch menschliche Kellner erledigen.

4. Tanzen

Pole-Dancing gehört bestimmt nicht zu unseren primären Alltagsaufgaben, die unbedingt „robotisiert“ werden müssten. Doch, wenn man sich die Tanzkünste dieser Roboter auf der CeBit ansieht, ist allerdings ganz klar: Bald werden irgendwo auf der Welt erste Fetisch-Bars für Roboter-Liebhaber eröffnet.


5. Kochen Wissenschaftler der Universität Bremen haben einen Koch-Roboter entwickelt, der Pfannkuchen und Popcorn macht. Er soll in Zukunft alltägliche Tätigkeiten im Haushalt erlernen, indem er die Anweisungen selber liest und daraus einen Plan entwickelt und umsetzt.

Kochen-Roboter
Quelle: uni-bremen.de

6. Kranke pflegen „HOSPI-Rimo“ des japanischen Elektronik-Konzerns Panasonic kann die Krankenpflege revolutionieren. Dieser Roboter kann bettlägerigen Patienten Medikamente anreichen. Mit zerbrechlichen Ampullen geht die Maschine genauso vorsichtig wie ein Mensch um. Darüber hinaus ermöglicht er Patienten mit Arzt per Videokonferenz zu unterhalten. Was in Japan schon umgesetzt wurde, kann in wenigen Jahren auch in deutschen Krankenhäusern zur ganz normalen Grundausstattung gehören.

Krankenpflege
Quelle: 24megabytes.com

7. Feuer löschen Forscher des Naval Research Laboratory, dem Forschungsinstitut der US-Streitkräfte zur See, haben eine hochentwickelte Maschine namens „Octavia“ entwickelt, der Feuer löschen soll. DIeser Roboter versteht Befehle dank Spracherkennung, erkannt Feuer mithilfe eines eingebauten Infrarotsystems auf und löscht es einer sozusagen“Wasserpistole”. In Zukunft sollen Feuerwehrleute also Roboter als Arbeitskollegen haben

 

 

 

 

 

 

 

 

Share post:

Subscribe

spot_imgspot_img

Popular

More like this
Related

Krieg im Gazastreifen 35.000 Palästinenser sind getötet

Krieg im Gazastreifen Vollständige Rafah-Invasion, ein „humanitärer Albtraum“ Die Vereinten Nationen...

Locarno…und die neue Langsamkeit

Die Filme, die in diesem Jahr im Wettbewerb um...

“Hin und weg” in Locarno

Während sich deutsche Politiker und sogenannte „gesellschaftlich relevante Gruppen“...

Locarno: Pardi di Domani etc

Ob „Talent Campus“ bei der Berlinale oder „Pardi di...