Verdächtiger Anschlag beim Berliner Pride-Festival: Eine Frau getötet, mehrere verletzt
Bei einem mutmaßlichen Anschlag Berliner Pride-Festival ist eine Frau getötet und mehrere weitere Menschen verletzt worden. Ein Fahrzeug fuhr in eine Menschenmenge der LGBTQ+-Community.
Bundeskanzler Friedrich Meres bezeichnete den Vorfall als „entsetzlichen Anschlag“. Er erklärte, er und Innenminister Alexander Dobrant leiteten die Ermittlungen. Die Verantwortlichen würden um jeden Preis zur Rechenschaft gezogen. Auch Berlins Bürgermeister Kai Wagner verurteilte den Anschlag als Angriff auf eine friedliche Veranstaltung, die Toleranz und Vielfalt symbolisiere.
Vieles noch ungeklärt
Die Polizei prüft, ob es nach der Fahrt eine „zweite Tatphase“ gab, bei der Menschen mit einer Stichwaffe verletzt wurden. Zeugen hätten von am Boden liegenden Opfern mit Stichverletzungen berichtet. Der genaue Ablauf des Geschehens, die Hintergründe und das Motiv der Tat sind bislang unklar.
Offen ist auch, ob es sich um einen Einzeltäter handelt oder ob es Komplizen gibt und ob aktuell noch von einer konkreten Gefahr auszugehen ist. Laut Polizei machten Zeugen unterschiedliche Aussagen dazu, ob es ein oder mehrere Täter gab. Ob eine Stichwaffe zum Einsatz kam, wird geprüft, ist bislang aber nicht bestätigt.
Ablauf und Reaktion vor Ort
Augenzeugen zufolge appellierte die Polizei an die Teilnehmer auf der Hauptbühne, umgehend nach Hause zu gehen. Die Anwesenden folgten der Aufforderung friedlich. Das Gebiet wurde abgesperrt. Zahlreiche Krankenwagen, Rettungskräfte und Polizisten waren im Einsatz.
Sicherheitslage in Deutschland
Der Vorfall ereignet sich zu einem Zeitpunkt, an dem Deutschland bereits mit Sicherheitsbedenken konfrontiert ist. In den vergangenen Jahren kam es zu einer Reihe tödlicher Angriffe mit Fahrzeugen und Messern an öffentlichen Orten. Dies wirft erneut Fragen zur Sicherheit öffentlicher Veranstaltungen auf.
Der Anschlag Berliner Pride-Festival trifft eine Veranstaltung, die für Vielfalt und Toleranz steht. Die Ermittlungen dauern an. Die genauen Hintergründe und Motive sind derzeit noch nicht bekannt
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