Das Leben der Kinder in Indien

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Kinderarbeit in Indien

Indien ist ohne Zweifel ein wunderschönes Land. Aber dieses Land hat leider nicht nur schöne Seiten, sondern trotz weiterer Entwicklung auch sehr hässliche und eine davon ist das große und traurige Ausmaß an Arbeit, die von Kindern erledigt wird.
Aus Untersuchungen weiß man, daß die Arbeitsbedingungen in Indien normalerweise zu den schlechtesten zählen, die es gibt. Die Kinder in Indien werden oft zur Erledigung der Arbeiten rund ums Haus in fremde Haushalte gebracht. Die
Arbeitszeit ist normalerweise von 7 bis 21 Uhr, der Verdienst ist dagegen sehr niedrig. Die Kinder unterliegen der kompletten Kontrolle, haben keinen Ausgang und dürfen auch keine Schule besuchen. Sie sind oft innerhalb der „besseren“ Haushalte isoliert und diskriminiert. Die Ausbeutung von Minderjährigen in Indien findet, so zu sagen, hinter verschlossenen Türen statt. Die Behörden kümmern sich nicht darum, weil sie kein Interesse haben…

Die Müllsammler von New Delhi – erschreckendes Elend

20 Mio. Menschen leben zur Zeit in New Delhi und mehr als 5o% davon in Slums, ohne Trinkwasser-Versorgung
und ohne Entsorgung von Müll und Abwasser.

50 indische Rupies (also weniger als 1 Euro) können die Kinder in Indien mit Müllsammeln pro Tag verdienen. Dies aber allerdings nur, wenn sie ausreichend Verwertbares finden. Wenn die Kinder mit-arbeiten, reicht es für eine indische Familie gerade, um satt zu werden.Oft bekommen die Müllsammler sogar die 50 Rupies nicht- so bleiben nachts viele Mägen leer.

Jeden Tag kommen ca. 5.000 neue Zuwanderer in New Delhi. Viele landen direkt in den Slums.Für mühsam gesammeltes Metall, Holz, Plastik, Stoffe oder Papier erhalten sie von den Händlern ein paar Rupies.Was auf dem Müllberg landet, wird zuerst von den bessergestellten Müllsammlern durchsucht. Doch die Kinder haben leider keine andere Möglichkeit, als diesen Müll nochmals nach Verwertbarem durchzusuchen. Für sie bleibt nur ein winziger Rest.Insgesamt gibt es in New Dehli 150.000 Müllsammler.

Gesundheit der Kinder in Indien

Der tägliche Kontakt mit giftigen Stoffen und den vielen Bakterien im Müll macht die Sammler krank.Viele Kinder leiden an Tuberkulose. Erst nach sechs bis acht Wochen Therapie verschwinen die schlimmsten Symptome der
Krankheit. Es ist die gefährlichste Zeit für die Kinder: Denn die Tuberkulose ist noch lange nicht besiegt. Wenigstens noch weitere sechs Monate müssen sie Medizin einnehmen,bevor wirklich alle Bakterien abgetötet sind.

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