Berlin: Polizei sucht 20-Jährigen nach Flucht aus Psychiatrie
Die Polizei Berlin fahndet nach einem 20-jährigen Mann, der am Freitagvormittag aus einer psychiatrischen Station eines Krankenhauses an der Dieffenbachstraße in Berlin entkommen ist. Nach Angaben der Polizei besteht eine erhebliche Gefahr für andere Menschen. Der Gesuchte soll unter anderem Vorstellungen geäußert haben, eine Person mit Benzin zu übergießen und anzuzünden. Die Polizei bittet die Bevölkerung ausdrücklich, den Mann nicht anzusprechen oder sich ihm zu nähern.
Polizei Berlin fahndet nach 20-Jährigem
Bei dem Gesuchten handelt es sich um André Marian van Olst. Nach Angaben der Polizei verließ der 20-Jährige die psychiatrische Station gegen 10.45 Uhr. Seitdem läuft die Fahndung nach ihm.
Die Polizei stuft den Mann als stark fremdgefährdend ein. Als Grund nennt sie unter anderem konkrete Fantasien, eine Person mit Benzin zu übergießen und anschließend anzuzünden.
Van Olst soll zum Zeitpunkt seines Verschwindens lediglich eine schwarze Jogginghose getragen haben. Er spricht nach Angaben der Polizei kein Deutsch. Die Fahndung richtet sich daher insbesondere an Menschen, die den Gesuchten anhand seines Aussehens erkennen können.
So wird der Gesuchte beschrieben
Die Polizei nennt folgende Merkmale:

- Alter: 20 Jahre
- Größe: etwa 1,88 Meter
- Statur: schlank
- Haare: braun
- Augen: braun
- Bart: Dreitagebart
- Aussehen: ungepflegt
- Bekleidung: schwarze Jogginghose
- Sprache: kein Deutsch
Die Polizei hat eine Ganzkörperaufnahme des Gesuchten veröffentlicht, um die Identifizierung zu erleichtern.
Polizei warnt vor eigener Kontaktaufnahme
Die Polizei Berlin richtet einen deutlichen Appell an die Bevölkerung: Wer den gesuchten Mann sieht, soll nicht auf ihn zugehen und ihn nicht ansprechen. Stattdessen soll unverzüglich der Polizeinotruf 110 gewählt werden.
Wichtig ist dabei, den Einsatzkräften möglichst genau mitzuteilen, wo sich der Mann befindet. Wer den Gesuchten beobachtet, sollte nach Möglichkeit Abstand halten und an einem sicheren Ort auf das Eintreffen der Polizei warten.
Die Warnung richtet sich ausdrücklich nicht nur an Menschen in der unmittelbaren Umgebung der Klinik. Da der Aufenthaltsort des Mannes derzeit nicht bekannt ist, kann eine Sichtung auch an einem anderen Ort in Berlin für die Fahndung relevant sein.
Polizei Berlin Fahndung: Was Anwohner jetzt wissen müssen
Für die Bevölkerung besteht der wichtigste Handlungsschritt darin, nicht selbst einzugreifen. Auch wenn eine Person aufgrund der Beschreibung vermeintlich eindeutig erkannt wird, sollte die Identifizierung den Einsatzkräften überlassen werden.
Die Polizei fahndet nach dem Mann, weil sie ihn derzeit als potenziell gefährlich für andere Menschen einstuft. Die konkrete Warnung vor einer Annäherung bedeutet deshalb: Abstand halten, den Standort mitteilen und auf die Einsatzkräfte warten.
Die Fahndung nach André Marian van Olst dauert an. Bis zu seiner Auffindung gilt der Appell der Polizei: Nicht ansprechen, nicht nähern – bei einer Sichtung sofort 110 wählen.
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