Hurrikan Genevieve tobt im Pazifik – Tropensturm Fausto schwächt sich nahe Hawaii ab
Hurrikan Genevieve tobte am Montagabend weit draußen auf dem Pazifik. Der Sturm war am frühen Montagmorgen kurzzeitig ein Hurrikan der Kategorie 5 – der erste im Ostpazifik seit zwei Jahren.
Laut dem Nationalen Hurrikanzentrum in Miami erreichte Genevieve maximale Windgeschwindigkeiten von 230 km/h. Das Zentrum lag etwa 810 Kilometer südwestlich der Südspitze der Halbinsel Baja California und zog mit 19 km/h in nordwestlicher Richtung. Es wird erwartet, dass der Sturm weit auf See bleibt und in etwa parallel zur mexikanischen Küste zieht.
Wellen und Strömungen an der mexikanischen Küste
Es galten keine Küstenwarnungen. Dennoch verursachten die vom Sturm erzeugten Wellen lebensbedrohliche Brandung und gefährliche Strömungen an Teilen der mexikanischen Südwestküste und der Halbinsel Baja California. Genevieve soll in den kommenden Tagen in der Intensität schwanken und sich im Laufe der Woche abschwächen.
Tropensturm Fausto vor Hawaii
Weiter nordwestlich schwächte sich der frühere Hurrikan Fausto am Montagabend zu einem tropischen Sturm ab. Er setzte seinen Kurs in Richtung der Hawaii-Inseln fort. Meteorologen gehen davon aus, dass Fausto nördlich von Hawaii vorbeizieht. Die Bewohner wurden dennoch aufgefordert, die Entwicklung weiter zu verfolgen.
Fausto erreichte maximale Windgeschwindigkeiten von 110 km/h. Sein Zentrum lag etwa 670 Kilometer ostnordöstlich von Hilo auf Hawaii und bewegte sich mit 26 km/h in westnordwestlicher Richtung. An den nach Osten ausgerichteten Küsten der Inseln nahmen Brandung und Strömungen zu.
Beide Systeme bleiben derzeit über dem offenen Pazifik und stellen keine unmittelbare Landbedrohung dar. Die Lage wird weiter beobachtet.
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