Israelische Angriffe auf Gaza: Sechs Palästinenser getötet und 37 verletzt
Bei israelischen Angriffen Gaza sind nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums sechs Palästinenser getötet und 37 verletzt worden. Die Angriffe ereigneten sich trotz eines bestehenden Waffenstillstands.
Seit dem Waffenstillstand im Oktober 2025 wurden laut demselben Ministerium mehr als 1.100 Palästinenser getötet und fast 4.000 verletzt. Darüber hinaus wurden mehr als 800 Leichen an verschiedenen Orten geborgen.
Israelische Streitkräfte führen derzeit eine Großoffensive in Rafidia im besetzten Westjordanland durch.
Israelische Besatzungstruppen sind aktuell in Rafidia nahe Nablus im Einsatz.
Auch in Huwara, ebenfalls in der Region Nablus, wurden sie dabei beobachtet, wie sie einen Sanitäter und einen Mann angriffen. Videoaufnahmen von Augenzeugen sind in den sozialen Medien im Umlauf.
Der Palästinensische Rote Halbmond meldete zudem einen Angriff auf einen seiner Sanitäter in Masafer Yatta südlich von Hebron.
Im gesamten besetzten Westjordanland kam es in der Nacht zu Razzien.
In Rafidia läuft derzeit eine Großoffensive. Nach Angaben vor Ort vermessen israelische Streitkräfte die Häuser der in Tal getöteten Palästinenser, um sie später abzureißen. Dies soll Teil der Maßnahmen sein, die die israelische Regierung nach dem tödlichen Siedlerangriff auf Palästinenser angekündigt hat.
Festnahmen im Westjordanland
Im Westjordanland nahmen israelische Kräfte 66 Palästinenser fest. Die Zahlen stammen ausschließlich aus Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums.
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Lage im Überblick
Die aktuellen Opferzahlen reiht sich in eine Reihe von Zwischenfällen ein, die den Waffenstillstand belasten. Unabhängige Bestätigungen der genauen Umstände der Angriffe liegen derzeit nicht vor.
Für Deutschland und die EU bleibt die humanitäre Situation in Gaza ein zentrales Anliegen. Die anhaltenden Opferzahlen unterstreichen die Notwendigkeit einer nachhaltigen Deeskalation und eines stabilen Waffenstillstands. Die Berichte basieren auf den Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums.
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