Praktikanten…schlecht bezahlte Selbstausbeuter.

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Praktikum war schon immer ganz mies bezahlt. Doch jetzt ist Schluss damit… Eine Befragung von 7500 Akademikern hat ergeben, dass die neue Generation „zufrieden und mobil“ sei. Es gibt nämlich einen neuen Trend: Dauerpraktika.

Die Generation Praktikum: keine Perspektiven, frustriert, schlecht bezahlt – diese Schlagwörter stammen aus dem Jahr 2005. Doch seitdem hat sich einiges getan. Die Online-Jobbörse Absolventa hat mehr als 7000 Praktikanten zu ihren Arbeitsbedingungen befragt.

Diese Studie ergab ein überraschendes Resultat: 7500 Praktikanten sagten, sie seien zufrieden, da sie für ihre Arbeit Geld erhalten hätten – durschnittlich 736 Euro monatlich. 83 Prozent der Befragungsteilnehmer sind weitgehend zufrieden mit mit ihrem Praktikumsplatz. 50 Prozent der Befragten sagten, dass ihre Praktikum sechs Monate oder länger gedauert hat. Nur ca. 3 Prozent sprachen über ein Praktikum von einem Monat, 9 Prozent nannten zwei Monate als Praktikumsdauer, 15 Prozent 3 Monate.

Ein sechsmonatiges Praktikum hat eigentlich ganz wenig mit einem Schnupperausflug zu tun. Man muss seine Nebenjobs aufgeben und ein Urlaubssemester einlegen. Jeder zweite Befragte sagt, dass er für den neuen Praktikumplatz den Wohnort wechseln musste.Man übernimmt Verantwortung, wird eingearbeitet.

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