Eine Saudi-arabische Studentin wurde 20 Minuten nach einer CCTV Videoaufnahme mit 16 Messerstichen in den Kopf, Hals und Körper getötet. Die Studentin war mit einem Muslimischen Kleid, der Abaya Robe und einem Hajab-Schal bekleidet. Nach dem verlassen Ihrer Wohnung begab sich die Studentin auf dem Weg in die Universität, etwa 20 Minuten später wurde Ihr Körper in einer Kamerafreien Zone aufgefunden.
Aus Islamfeindlichen Motiven erstochen?
Die Studentin nahm an einem Förderprogramm für muslimische Studenten teil und wurde nun Opfer eines Verbrechens. Die Polizei warnt davor das Haus alleine zu verlassen und sich auf isolierte Wege zu begeben. Es wird vermutet, dass das Tragen der muslimischen Bekleidung und des Kopftuches der Auslöser für eine Ermordung waren.
Als einer der Verdächtigten wurde ein 19-jähriger Mann verhaftet, der in Zusammenhang mit dem Mord zu stehen scheint. Das Video wurde nun zum Schutz weiterer Muslime veröffentlich und soll als Warnung dienen nicht alleine unterwegs zu sein. Ein weiterer 52-jähriger Mann wurde verhaftet und wird noch vernommen.
Man fand Frau Almanea am Dienstagmorgen verblutend in der Nähe der Gleise der Salary Brook Trail in Colchester. Dies ist nun der zweite brutale Mord durch Messerstiche in drei Monaten. Die Bewohner werden aufgefordert abgelegene Plätze zu vermeiden, solange der Mörder noch nicht gefasst wurde. Seitens der Polizei wird nun um die Mithilfe zur Aufklärung weiterer Details gebeten.
Die junge Frau war eigentlich niemals alleine unterwegs zur Universität sondern wurde stets von Ihrem Bruder begleitet. Doch am Tag des Mordes hatte der Bruder bereits früher Vorlesungen gehabt und musste früher losgehen. Anhand einer Autopsie wurde bestätigt, dass die Frau anhand der Messerstiche starb. Durch den Sturz nach der Attacke wurde zusätzlich noch eine Verletzung am Hinterkopf verursacht.

Das aufgezeichnete Video zeigt die junge Frau bekleidet mit Ihrer muslimischen Kleidung etwa 20 Minuten vor Ihrer Ermordung. Die Kleidung scheint das Motiv für den Mörder gewesen zu sein und religiöse Hintergründe zu haben. Ein Sanitäter versuchte die Frau nach Ihrem Auffinden noch zu retten, doch auf Grund der schweren Verletzungen vergeblich. Frau Almanea studierte Sozialwissenschaft und belegte zusätzlich einen Englisch-Sprachkurs. Die Lehrer erwiesen der Studentin die letzte Ehre.
Das Beileid gilt insbesondere der Familie und den Freunden der Studentin. Sogar der muslimische Präsident zur Förderung muslimischer Studenten meldete sich bestürzt zu Wort und teilte seine Bestürzung über den Vorfall mit.
Der Vorfall ereignete sich eigentlich auf einer belebten Durchgangsstraße und sollte von einer Vielzahl von Menschen zu diesem Zeitpunkt besucht gewesen sein. Doch bisher gibt es keine Augenzeugen oder Bestätigungen aus der Bevölkerung zu der Tat. Die Beamten wurden angehalten weiterhin wachsam zu sein und nach Hinweisen zu suchen. Über Detektive und auch Spürhunde versuchen die Ermittler weitere Informationen zu erhalten.

