Auslandsaufenthalte sind das beste für die persönliche Entwicklung. Daher auch hat die Europäische Union mit „Erasmus+“ ein neues Austauschprogramm für Studenten und Schüler aufgelegt. Selbst in Deutschland könnten über eine halbe Million junge Menschen profitieren.
Mit 15 Milliarden Euro will die EU in den kommenden Jahren die Austauschprogramme für Studenten, Auszubildende und Schüler voranbringen. Am Donnerstag (24.04.14) gaben das Bildungs- und Familienministerium und die Kultusministerkonferenz den Startschuss für das interessante Programm „Erasmus+“. EU-Mitglieder investieren demnach (bis 2020) 14,8 Miliarden Euro in den Austausch in Sachen Jugend, Bildung und Sport.
Gute Perspektiven für die Jugend aus Europa
Programme wie „Erasmus+“ haben eigentlich nur positve Seiten und wirken über Bildungsbereiche und Ländergrenzen hinweg. Die finanziell deutlich bessere Ausstattung gibt jungen Menschen die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln und sich wichtige Kompetenzen für die berufliche Praxis anzueignen. „Erasmus+“ soll Jugendarbeitslosigkeit vorbeugen und Perspektiven für die Jugend Europas schaffen.
Die Familienministerin Manuela Schwesig von SPD meint, dass der internationale Austausch ein gutes Mittel gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit sei.
Im Rahmen „Erasmus+“-Programms sollen über 4 Milionen Menschen in Europa Stipendien für einen Aufenthalt zum Lernen im EU- Ausland erhalten. In Deutschland sollen ca. 275 Tausend Studenten, 150 Tausend Auszubildende und 130 Tausend junge Menschen gefördert werden, sagte die Bildungs- und Familienministerium.

