Bibliotheken sind etwas besonders, sie geben dem Wissen ein Zuhause und sind selbst ein Stück Heimat oder sogar oft ein Zufluchtsort. Die berühmtesten Literaten haben sich in den Kathedralen des Geistes inspirieren lassen und ihre Meisterwerke zu Papier gebracht. Ohne Bibliotheken und ihre Schätze wäre geistiges Leben nicht möglich.
Seitdem die Menschheit die Schrift „entdeckt“ und sich zu Nutze gemacht hat, gibt es auch Bibliotheken.
Besten Bibliotheken in Deutschland
Allen Bürgern und Bürgerinnen eine gleichwertige Bildungs- und Kulturleistungen zu bieten – das ist das
größte Ziel der Bibliotheken in Deutschland. Die Unterschiede in den Angeboten sind aber immer noch groß.
Die Universitätsbibliothek Heidelberg belegt den Spitzenplatz im Bibliotheksindex BIX. Als einzige Einrichtung in Deutschland zählt die Heidelberger Universitätsbibliothek in allen vier Kategorien des BIX – das bedeutet Nutzung, Angebot,Effizienz und Entwicklung – ebenso zur Spitzengruppe. Grundlage für die sehr gute Platzierung ist die
besonders starke Nutzung der Bestände. Fast 1,9 Millionen Entleihungen und rund 5 Millionen Zugriffe auf
E-Journals,Datenbanken, E-Books, digitalisierte Materialien und Dokumentenserver pro Jahr sind ein Beweis für
die Attraktivität der Heidelberger Bibliothek. Mit ca, 2,3 Millionen Besuchern – was rund 6.500 Besuchern täglich entspricht– ist die Besucherzahl also wieder gestiegen.
Die Bibliotheken in Würzburg, Wittlich,Rosenheim,Weiden und Langenau erreichten in ihrer jeweiligen Einwohnerklasse den ersten Platz. Unter den Universitäts- und Hochschulbibliotheken schnitten neben der Bibliothek der Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg auch die Bibliothek der Westsächsischen Hochschule Zwickau und die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen,am besten ab.

