Studium in Osten – fliehen nach Osteuropa

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Viele junge deutsche Studenten zieht es nach Osteuropa. Länder wie Rumänien oder Bulgarien bieten die letzte Chance zur Realisierung des Traums, Medizin zu studieren – ohne Numerus Clausus.

Studium in Osten – ohne Wartezeit, Ohne Numerus Clausus

Inzwischen arbeiten in deutschen Krankenhäusern viele Ärzte aus Länder wie Rumänien,Bulgarien oder Polen.
Es ist heutzutage nichts Außergewöhnliches mehr, es ist eine Selbstverständlichkeit. Deutschland sucht immer wieder nach Ärzten und bietet sehr gute Arbeitsbedingungen an, als die anderen Länder.

Darüber hinaus erfreuen sich die Mediziner aus Osteuropa in ganz Deutschland über einen sehr guten und hart
erarbeiteten Ruf. Obwohl die Krankenhäuser und Lehreinrichtungen in osteuropäischen Ländern über altmodischen
medizintechnischen Geräte und Apparaturen verfügen, gilt ihre Ausbildung im internationalen Vergleich als sehr gut.

Auch die deutsche Studienbewerber schätzen die Qualität der medizinischen Ausbildung in Osteuropa . In den vergangenen Jahren ist das Studium in den ärmeren EU-Ländern sehr populär geworden. Eigentlich kein Wunder: an den osteuropäischen Universitäten gibt es keine Numerus-Clausus (Zulassungsbeschränkungen) und keine
Wartezeiten.

Das Studium in Osten als Sprungbrett

Für viele junge Deutsche ist Studium im Ausland nur ein Sprungbrett für den Studienbeginn.Viele wollen nach dem dritten oder vierten Semester an eine deutsche Universität wechseln, obwohl es keine Garantie gibt, dass man auch rechtzeitg einen Studienplatz bekommt.

Über den Berufseinstieg in deutsche Krankenhäuser machen sich die Studenten keine Sorgen, denn ein Abschluss
innerhalb der EU anerkannt ist.

In Deutschland kommen auf einen Studienplatz fünf Bewerber. Am Besten soll man einen Schnitt von 1,0 haben. Aber sogar damit kann es an Unis wie Heidelberg wirklich eng werden. Oder man wartet  6,5 Jahre – doch das tröstet wohl kaum.

Finanzierungsmöglichkeiten für das Studium in Osten

Das Studium im Ausland ist nicht billig. Neben der Vermittlung des Studienplatzes kommen die Studiengebühren. Allerdings sind die Lebenshaltungskosten in Osteuropa recht niedrig.

Jedoch bleibt das Problem mit der Studiengebühren. Man kann versuchen Auslands-Bafög zu bekommen – dies ist allerdings etwas höher als Inlands-Bafög. Ausserdem gibt es Stiftungen, die Stipendien vergeben. Sichere Finanzierungsmöglichkeiten, mit denen alle eine Chance auf Studium in Osten haben, gibt es bisher jedoch nicht.

 

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