Deutschland gehört zu einer der wichtigsten Waffenexporteure der Welt. Es werden vor allem Kleinwaffen verkauft: viele deutsche Waffen landen leider in den Händen von Kindern, die als Krieg-Soldaten missbraucht werden.
Deutsche Waffen weltweit
Deutschland ist der drittgrößter Waffenexporteur der Welt. Der Hauptabnehmer ist Saudi-Arabien: 2012 genehmigte BRD Waffenlieferungen im Wert von 1,2 Milliarden Euro.Dieser Golfstaat bezieht aus Deutschland neben schwerem Gerät auch Waffen, wie zum Beispiel G36.Darüber hinaus interessiert sich Saudi-Arabien für deutschen Kampfpanzern und U-Booten.Momentan wird über die Lieferung von mehr als 30 Patrouillenbooten verhandelt. Die Boote dienen momentan zur Grenzsicherung und nicht zur Unterdrückung der Bevölkerung in Saudi-Arabien.
Rüstungsgüter lassen sich aber leicht umbauen und können für andere Ziele als für die Landesverteidigung eingesetzt werden (die deutsche Waffen können leider an Rebellengruppen weitergegeben werden).
Aktion Rote Hand
Heute,am 12.2.2014,protestieren in Deutschland Jugendeinrichtungen und Schulen (Red Hand Day) gegen den Einsatz von Kindern, die als Soldaten missbraucht werden.Daher überreichen sie Medien und Politikern einen roten Handabdruck.
Mittlerweile engagieren sich Jugendliche in aller Welt gegen den Missbrauch von Kindern als Krieg-Soldaten. Die Aktion „Red Hand Day“ entstand in Deutschland 2003 und breitete sich schnell weltweit aus. Diese Aktion bietet die Möglichkeit, sich intensiv mit den Themen Menschenrechte,Krieg und Gewalt zu befassen.
Die Aktion Rote Hand bleibt bei den Jugendlichen – das beweisen Gespräche sogar nach vielen Jahren – in der Erinnerung , verbunden mit der Überzeugung, dass man wirklich etwas Sinnvolles für andere Kinder in Kriegsgebieten getan hat.
(Bild: Quelle: redhandday.org)

