WM 2026: Deutschland im Elfmeterschießen gegen Paraguay ausgeschieden
Die deutsche Nationalmannschaft ist bei der WM 2026 in der Runde der letzten 32 ausgeschieden. Im Spiel gegen Paraguay verlor das DFB-Team erstmals in der WM-Geschichte im Elfmeterschießen. Jonathan Tahs Kopfballtor wurde nach VAR-Überprüfung wegen Torwartbehinderung annulliert. Für Millionen Fans in Deutschland endete damit der Traum vom fünften Titel abrupt.
Dieses WM 2026 Deutschland Ausscheiden kommt überraschend. Noch vor kurzem galt die Mannschaft unter Julian Nagelsmann als Titelanwärter. Die Mischung aus erfahrenen Kräften wie Manuel Neuer und jungen Talenten hatte Hoffnung geweckt. Stattdessen folgte das frühe Aus – das dritte in Folge bei großen Turnieren.
Starke UEFA-Vertreter prägen die K.-o.-Runde
Sieben Teams aus Europa zogen ins Achtelfinale ein. Norwegen profitierte von der Schonung der Stammspieler durch Trainer Stale Solbakken. Frankreich überzeugte mit seiner Offensive um Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé, Désiré Doué und Michael Olise. Gegen Schweden sorgte Bradley Barcola für Tempo beim klaren Sieg.
Belgien drehte ein 0:2-Rückstand gegen Senegal und gewann im Elfmeterschießen. England setzte sich mit 2:1 gegen die DR Kongo durch, Portugal bezwang Kroatien knapp. Auch Spanien und die Schweiz überstanden die Runde der letzten 32.
Deutschland Elfmeterschießen Paraguay: Ein historisches Novum
Deutschland gegen Paraguay WM 2026 endete bitter. Paraguay kämpfte sich durch die Gruppenphase und hatte trotz beschwerlicher Anreise nach Foxborough, Massachusetts, genug Reserven. Es war das erste Mal, dass die deutsche Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft im Elfmeterschießen unterlag. Die letzte vergleichbare Niederlage liegt zurück bis zur EM 1976.
Julian Nagelsmann zog Konsequenzen und trat zurück. „Das ist das dritte Ausscheiden in Folge, wir gehören also nicht mehr zur Weltspitze“, lautete seine Analyse. Spekulationen über Jürgen Klopp als möglichen Nachfolger beginnen bereits. Das DFB-Team Aus reiht Deutschland neben Italien und Uruguay in die Liste der enttäuschten Traditionsnationen ein.
Gastgeber und afrikanische Teams setzen Zeichen
Die drei CONCACAF-Gastgeber Kanada, Mexiko und die USA stellten zum zweiten Mal seit 2014 drei Vertreter im Achtelfinale. Mexiko baute seine Heimserie im Estadio Azteca aus. Kanada siegte in der Nachspielzeit gegen Südafrika.
Afrikanische Mannschaften sorgten für Aufsehen. Kap Verde zwang Argentinien in die Verlängerung. Marokko und Ägypten warfen mit defensiver Stärke die Niederlande und Australien raus. Vier südamerikanische Teams – Argentinien, Brasilien, Kolumbien und Paraguay – erreichten ebenfalls die nächste Runde.
Goldenes Schuh-Rennen bleibt offen
Lionel Messi führt mit sieben Treffern. Kylian Mbappé folgt mit sechs, Erling Haaland und Harry Kane stehen bei fünf. Messi hält mit 20 Toren die ewige Torschützenliste an.
Auswirkungen auf den deutschen Fußball
Das WM 2026 Deutschland Ausscheiden wirft viele Fragen auf. Es zeigt die Gnadenlosigkeit des K.-o.-Systems: Ein einziger schlechter Tag reicht. Für den DFB und die Bundesliga beginnt eine Phase der Aufarbeitung. Die mentale Stärke, die Balance im Kader und die Entwicklung junger Spieler stehen auf dem Prüfstand.
Viele Fans in Deutschland sind enttäuscht, doch das Turnier bietet auch die Chance für einen Neustart. Die WM 2026 geht ohne das DFB-Team weiter – ein seltenes, aber lehrreiches Szenario für den deutschen Fußball.
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