So reservieren und ändern Sie Ihren WhatsApp-Benutzernamen
WhatsApp hat Anfang Juni damit begonnen, die Reservierung von Benutzernamen für seine rund drei Milliarden Nutzer einzuführen. Die Funktion ist zwar noch nicht vollständig verfügbar, Nutzer können ihren gewünschten Benutzernamen jedoch bereits reservieren. Sobald das Feature im Laufe dieses Jahres freigeschaltet wird, kann der reservierte Name direkt verwendet werden. Besonders für Nutzer in Deutschland, die ihre Telefonnummer besser schützen möchten, bietet die Neuerung einen zusätzlichen Datenschutzvorteil.
WhatsApp-Benutzernamen reservieren: So geht’s
Die Reservierung erfolgt direkt in der App:
- Öffnen Sie Einstellungen.
- Tippen Sie auf Konto.
- Wählen Sie Benutzername aus.
- Beim ersten Einrichten erscheint die Option „Benutzernamen erstellen“.
- Geben Sie Ihren gewünschten Benutzernamen ein.
Ist der gewünschte Name bereits vergeben, schlägt WhatsApp über die Funktion „Benutzernamen vorschlagen“ alternative Varianten vor.
WhatsApp reserviert bestimmte Benutzernamen für Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie Organisationen. Diese Namen stehen normalen Nutzern daher nicht zur Verfügung. Wer bereits denselben Namen bei Facebook oder Instagram verwendet, kann sich über einen dieser Dienste anmelden und den entsprechenden Benutzernamen ebenfalls reservieren.
Benutzername ändern oder löschen
Nach der Einrichtung lässt sich der Benutzername jederzeit wieder anpassen. Dazu öffnen Sie erneut das Menü Einstellungen > Konto > Benutzername und tippen oben rechts auf „Bearbeiten“.
Alternativ kann der Benutzername vollständig gelöscht werden. Dadurch wird der reservierte Name wieder freigegeben, sofern keine weiteren Einschränkungen gelten.
Mehr Datenschutz durch einen Benutzernamen-Schlüssel
Zusätzlich führt WhatsApp einen sogenannten Benutzernamen-Schlüssel ein. Dieser dient als weitere Sicherheitsebene für neue Kontakte.
Nutzer können festlegen, wer sie kontaktieren darf – entweder „Alle“ oder ausschließlich „Personen, die meinen Schlüssel kennen“. In letzterem Fall muss ein neuer Kontakt vor der ersten Nachricht einen vierstelligen Schlüssel eingeben. Dieser Schlüssel kann gespeichert oder jederzeit neu erstellt werden.
Gerade für Menschen, die ihre Telefonnummer nicht öffentlich weitergeben möchten, stellt diese Funktion einen zusätzlichen Schutz vor unerwünschten Kontaktanfragen dar.
Warum die Neuerung wichtig ist
Benutzernamen gehören bei vielen Messenger-Diensten bereits zum Standard. Mit ihrer Einführung ermöglicht WhatsApp künftig das Teilen eines Kontakts, ohne die persönliche Telefonnummer preiszugeben. Das kann sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen den Austausch erleichtern und gleichzeitig den Datenschutz verbessern.
Die Einführung der Funktion erfolgt schrittweise in den kommenden Wochen. Bis zur vollständigen Freischaltung können Nutzer ihren gewünschten Benutzernamen bereits reservieren, damit dieser nicht von anderen vergeben wird.
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