FIFA-Weltmeisterschaft nicht käuflich: UEFA kündigt Boykott an
Die UEFA und ihre 55 nationalen Mitgliedsverbände haben einstimmig einen Boykott der FIFA-Weltmeisterschaft und aller FIFA-Wettbewerbe angekündigt, sollte es zu privaten Investitionen kommen. Die europäische Fußball-Union stellt sich damit klar gegen Pläne der FIFA.
Laut Medienberichten erklärte die UEFA, dass europäische Mannschaften nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen werden, falls der Vorschlag zu privaten Investitionen angenommen wird. Die Weltmeisterschaft sei nicht käuflich, sondern ein historisches Erbe des Fußballs und dürfe nicht zum Spekulationsobjekt werden.
Vorwurf der heimlichen Privatisierung
Die UEFA wirft der FIFA vor, heimlich einen Vorschlag zur Privatisierung der Weltmeisterschaft vorzubereiten. Die Beteiligung privater Investoren würde dazu führen, dass Entscheidungen im Fußball stärker auf Profit als auf den Sport ausgerichtet seien. Der Europäische Fußballverband fordert die FIFA auf, den Vorschlag vollständig zurückzuziehen.
Europäische Mannschaften würden an keinem FIFA-Event teilnehmen, bis die FIFA ihren Plan zurücknehme. Britischen Medienberichten zufolge soll die FIFA ihren Mitgliedstaaten 40 Millionen US-Dollar angeboten haben, um den Vorschlag zu unterstützen. Sollte die Privatisierung genehmigt werden, könnte der Boykott im Oktober beginnen.
Bedeutung des Konflikts
Der UEFA Boykott FIFA stellt eine schwere Belastung für den Weltfußball dar. Ohne die europäischen Nationalmannschaften wäre eine Weltmeisterschaft sportlich und kommerziell massiv geschwächt. Der Streit dreht sich um die grundsätzliche Frage, wer die Kontrolle über das größte Fußballturnier der Welt behält – die Verbände oder private Investoren.
Die weitere Entwicklung hängt davon ab, ob die FIFA ihren Vorschlag zurückzieht oder an den Plänen festhält. Die Lage bleibt angespannt.
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