„Deine Mutter wird nicht erfreut sein“: Trump reagiert auf Störer bei Wahlkampfauftritt
Bei einem Wahlkampfauftritt in South Carolina ist Donald Trump von einem Demonstranten unterbrochen worden. Während Polizei und Mitarbeiter des Veranstaltungsortes die Person aus dem Myrtle Beach Convention Center führten, reagierte der US-Präsident direkt auf den Zwischenruf. Dabei sagte Trump unter anderem: „Deine Mutter wird nicht erfreut sein.“ Der Vorfall dauerte nur kurze Zeit, wurde aber unmittelbar Teil der politischen Auseinandersetzung bei Trumps Auftritt.
Trump reagiert auf Störer bei Wahlkampfveranstaltung
Trump hielt seine Rede im Myrtle Beach Convention Center, um nach den vorliegenden Angaben für Darlene Graham bei den Senatswahlen in South Carolina zu werben. Der Präsident selbst stand dabei nicht auf dem Wahlzettel.
Nach Angaben des Weißen Hauses stand gegen 19.28 Uhr eine Person auf und unterbrach die Veranstaltung. Polizeibeamte und Mitarbeiter des Kongresszentrums griffen ein und führten den Demonstranten aus dem Gebäude.
Trump unterbrach seine Rede während des Vorgangs kurz. Er richtete seine Aufmerksamkeit auf die Person, während sie von den Einsatzkräften hinausbegleitet wurde.
„Der geht ja sowieso nach Hause zu seiner Mutter“
Nach den im Ausgangsmaterial wiedergegebenen US-Medienberichten sagte Trump während der Entfernung des Demonstranten ins Mikrofon:
„Das ist egal, der geht ja sowieso nach Hause zu seiner Mutter. Die wird schon was zu hören bekommen, weil sie uns wählt.“
Die Bemerkung „Deine Mutter wird nicht erfreut sein“ bezog sich demnach auf genau diesen Demonstranten. Trump stellte dabei einen persönlichen Bezug zur Mutter des Mannes her und behauptete zugleich, sie unterstütze ihn beziehungsweise die von ihm unterstützte politische Seite.
Anschließend setzte der Präsident seine Rede fort.
Was trug der Demonstrant?
Nach den vorliegenden Berichten trug der Demonstrant ein schwarzes T-Shirt mit einer drastischen politischen Botschaft. Auf dem Shirt stand: „Tötet diejenigen, die eure Kinder sexuell missbrauchen.“
Die vorliegenden Informationen geben keinen Aufschluss darüber, ob der Mann wegen eines bestimmten Zwischenrufs oder ausschließlich wegen der Unterbrechung der Veranstaltung aus dem Saal geführt wurde. Auch liegen hier keine bestätigten Angaben zu seiner Identität oder zu möglichen strafrechtlichen Folgen vor.
Warum der kurze Zwischenfall Aufmerksamkeit erhält
Unterbrechungen gehören bei stark polarisierten US-Wahlkampfveranstaltungen immer wieder zum politischen Alltag. Bei Trump erhalten solche Momente jedoch besondere Aufmerksamkeit, weil der Präsident häufig unmittelbar auf Demonstranten oder Zwischenrufe reagiert.
Der aktuelle Vorfall ist vor allem wegen Trumps ungewöhnlich persönlicher Reaktion bemerkenswert. Statt die Unterbrechung lediglich zu ignorieren oder den Sicherheitskräften die Situation zu überlassen, kommentierte er den Demonstranten vor seinem Publikum.
Politisch dürfte der Vorfall dennoch nur eine Nebenrolle spielen. Im Mittelpunkt des Auftritts stand die Unterstützung für Darlene Graham und damit der politische Wettbewerb in South Carolina.
Was bislang feststeht
Bestätigt werden kann anhand der vorliegenden Informationen, dass ein Demonstrant Trumps Rede unterbrach und anschließend von Polizei und Mitarbeitern des Veranstaltungsortes hinausgeführt wurde. Trump kommentierte den Vorgang und nahm dabei Bezug auf die Mutter des Mannes.
Nicht bestätigt sind dagegen weitergehende Angaben über die Identität, Motive oder mögliche Konsequenzen für den Demonstranten. Diese sollten daher nicht aus der Szene abgeleitet werden.
Der kurze Zwischenfall zeigt vor allem, wie schnell selbst eine Unterbrechung von wenigen Minuten bei einem Auftritt des US-Präsidenten zum politischen Thema werden kann.
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