Taifun Philippinen Tote – Der Taifun Bavi hat auf den Philippinen mindestens 15 Menschen das Leben gekostet.
Besonders betroffen sind Gebiete im Süden durch Erdrutsche. Sechs Personen werden auf der Insel Mindanao noch vermisst. Der Sturm zog weiter nordwärts und beeinträchtigt nun das Leben in Japan und Taiwan erheblich.
Heftige Regenfälle und starke Winde trafen die südlichen Inseln Japans und Taiwans. In Japan mussten Hunderte Flüge gestrichen werden, Fährverbindungen wurden eingestellt und Zehntausende Haushalte verloren den Strom. Die Behörden warnten vor extremen Windböen.
Taifun Philippinen Tote – Schwere Auswirkungen auf den Philippinen
Der Taifun forderte vor allem durch Erdrutsche und Überschwemmungen Opfer. Mindestens 15 Tote sind bestätigt, sechs Menschen auf Mindanao gelten als vermisst. Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebenden, während anhaltender Regen die Arbeiten erschwert. Die Philippinen sind regelmäßig von tropischen Stürmen betroffen, doch die Intensität von Bavi sorgt für besondere Besorgnis.
Chaos in Japan: Flüge und Stromausfälle
Auf den japanischen Inseln Okinawa und Sakishima rechneten Meteorologen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 198 Kilometern pro Stunde. Bislang wurden 345 Flüge gestrichen, der Fährverkehr weitgehend lahmgelegt. Mehr als 24.000 Haushalte waren ohne Stromversorgung. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, in sicheren Unterkünften zu bleiben und unnötige Wege zu vermeiden.
Evakuierungen und Flugausfälle in Taiwan
In Taiwan brachten die Behörden mehr als 14.000 Menschen vorsorglich in Sicherheit. Insgesamt 920 internationale und 280 Inlandsflüge fielen aus. Büros und Schulen blieben in mehreren Regionen geschlossen. Der Taifun sorgt für erhebliche Störungen des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft.
Vorbereitungen in China
Der Sturm wird voraussichtlich auch die chinesische Küstenstadt Wenzhou erreichen. Die Behörden haben Notfallmaßnahmen abgeschlossen, touristische Attraktionen geschlossen und den Fährverkehr eingestellt. Warnungen vor Überschwemmungen und Erdrutschen gelten weiterhin.
Ausblick und Warnungen
Experten erwarten, dass Bavi weiter an Intensität verlieren könnte, doch die Nachwirkungen wie Überschwemmungen und Erdrutsche bleiben eine Gefahr. Die betroffenen Länder arbeiten mit Hochdruck an der Schadensbegrenzung und Versorgung der Bevölkerung.
Taifun Bavi zeigt erneut die Macht tropischer Wirbelstürme in einer der am stärksten betroffenen Regionen der Welt. Für die Überlebenden und Helfer vor Ort beginnt nun die Phase des Wiederaufbaus. Internationale Solidarität und schnelle Hilfe können entscheidend sein, um die Folgen abzumildern.
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