Britin zieht nach Berlin und staunt im Supermarkt: „Keine zwölf Eier“
Eine Britin, die im Juli 2026 mit ihrem deutschen Ehemann und ihren vier Kindern von London nach Berlin gezogen ist, erlebt den Alltag in Deutschland mit neugierigem Blick. Besonders der Einkauf im Supermarkt sorgt bei Brittany Schwarz für Überraschungen. Von der Auswahl bei Joghurt und Sahne bis zur Größe der Eierkartons entdeckt die 36-Jährige Unterschiede, die für viele Deutsche selbstverständlich sind. Ihre Beobachtungen teilt sie in sozialen Medien und dokumentiert damit die kleinen kulturellen Irritationen ihres neuen Lebens in Berlin.
Deutsche Supermärkte aus britischer Perspektive
Brittany Schwarz zog gemeinsam mit ihrem 45-jährigen Ehemann und den vier Kindern im Juli 2026 nach Berlin. Zuvor lebte die Familie in einem Reihenhaus mit drei Schlafzimmern in Nordlondon. In der deutschen Hauptstadt bezog sie ein dreistöckiges Haus mit sechs Schlafzimmern.
Ihre Erfahrungen aus dem neuen Alltag teilt Schwarz unter anderem auf ihrem TikTok-Kanal „barefootbrit“. Auch über ihren Einkauf in einem deutschen Supermarkt berichtete sie und zeigte dabei, welche Produkte sie besonders irritierten.
Schon die Suche nach Joghurt wurde für sie zu einer kleinen Herausforderung. Schwarz scherzte in ihrem Video darüber, dass sie sich erst an die Unterschiede bei deutschen Milchprodukten gewöhnen müsse.
Besonders die Verpackungsgrößen fielen ihr auf. Die großen Joghurtbecher, die sie aus Großbritannien beziehungsweise von Aldi kennt, fand sie nicht in der erwarteten Form. Stattdessen nahm sie mehrere kleinere Packungen mit.
Deutsche Supermärkte: Warum deutsche Milchprodukte ungewohnt wirken
Auch andere Produkte aus dem Kühlregal sorgten für Verwunderung. Hüttenkäse sei in deutschen Supermärkten leicht zu finden, bemerkte Schwarz. In Großbritannien sei das Produkt ihrer Einschätzung nach sehr beliebt, sie selbst möge es allerdings nicht besonders.
Schwieriger wurde es bei der Suche nach einem Ersatz für britische Doppelrahm. Die besonders fettreiche Sahne wird in Großbritannien unter anderem für Desserts und Soßen verwendet.
„Doppelrahm zu kaufen ist ein Albtraum“, sagte Schwarz über ihre Suche. Für jemanden, der bestimmte Produkte aus dem Heimatland gewohnt ist, können solche Unterschiede beim ersten Einkauf tatsächlich überraschend sein.
Die Eierpackung wird zum größten Kulturschock
Besonders amüsant fand Schwarz die Verpackungsgröße bei Eiern. Während zwölf Eier in Großbritannien eine gängige Packungsgröße sind, stieß sie in ihrem deutschen Supermarkt auf Zehnerpackungen.
„Ich glaube, ich werde mich nie daran gewöhnen, dass man in Deutschland keine zwölf Eier kaufen kann“, sagte sie.
Was für deutsche Verbraucher normal ist, wurde damit für die Britin zu einem kleinen Beispiel dafür, wie unterschiedlich alltägliche Gewohnheiten in zwei europäischen Ländern sein können.
Solche Unterschiede wirken auf den ersten Blick banal. Für Menschen, die dauerhaft in ein anderes Land ziehen, gehören sie jedoch zu den vielen kleinen Veränderungen, die den Alltag prägen.
Nicht alles am deutschen Einkauf sorgt für Frust
Am Ende ihres Einkaufs fand Schwarz allerdings auch einen Vorteil, der sie überzeugte: die zahlreichen Parkplätze vor dem Supermarkt.
Dadurch musste sie sich nach eigenen Angaben keine großen Gedanken darüber machen, wo sie ihr Auto abstellen kann. Für eine Familie mit vier Kindern kann gerade dieser praktische Aspekt beim regelmäßigen Großeinkauf eine erhebliche Erleichterung sein.
Die Geschichte von Brittany Schwarz zeigt damit weniger einen grundlegenden Unterschied zwischen Deutschland und Großbritannien als vielmehr die vielen kleinen Details, die beim Umzug in ein anderes Land plötzlich auffallen.
Joghurt, Sahne und Eier sind in beiden Ländern alltägliche Lebensmittel. Doch Verpackungen, Produktbezeichnungen und das Sortiment können sich deutlich unterscheiden. Für Einheimische sind diese Eigenheiten kaum bemerkenswert – für Neuankömmlinge können sie dagegen zu den ersten sichtbaren Zeichen eines neuen Alltags gehören.
Für Brittany Schwarz sind die deutsche Supermärkte damit zu einem kleinen Stück Kulturschock geworden. Und während sie sich offenbar noch an Zehnerpackungen Eier und andere deutsche Einkaufsgewohnheiten gewöhnen muss, hat sie zumindest einen Vorteil entdeckt, den sie sofort zu schätzen weiß: genügend Platz für das Auto vor dem Laden.
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