Netflix The Walking Dead Vertrag erweitert weltweite Streaming-Rechte
Der Netflix The Walking Dead Vertrag bringt eines der bekanntesten Serien-Franchises der vergangenen Jahre einem noch größeren internationalen Publikum näher. Netflix und AMC Global Media haben eine mehrjährige globale Lizenzvereinbarung geschlossen, die dem Streamingdienst Co-Exklusivrechte an der Originalserie „The Walking Dead“ und sechs weiteren Ablegern des Universums einräumt. Insgesamt umfasst die Vereinbarung 371 Episoden. Für Zuschauer in Ländern wie Großbritannien, Italien, Australien und Neuseeland erweitert sich damit der Zugang zur erfolgreichen Zombie-Serie.
Netflix The Walking Dead Vertrag umfasst komplettes Serienuniversum
Nach Angaben von AMC Global Media erhält Netflix ab 2027 Zugriff auf die Originalserie sowie sämtliche sechs Spin-offs der Marke. Dazu gehören „Fear the Walking Dead“, „The Walking Dead: World Beyond“, „Tales of the Walking Dead“, „The Walking Dead: Dead City“, „The Walking Dead: Daryl Dixon“ und „The Walking Dead: The Ones Who Live“.
Der neue Streaming-Deal gilt als strategisch bedeutender Schritt für beide Unternehmen. Netflix baut sein Angebot an langlebigen Serienmarken aus, während AMC die Reichweite seines erfolgreichen Franchise weltweit erweitert.
Kein vollständiger Exklusivvertrag für Netflix
Der Streaming Deal Netflix mit AMC unterscheidet sich von früheren Vereinbarungen. Netflix erhält keine alleinigen Rechte, sondern teilt die Verfügbarkeit mit AMC+. Damit endet der mehr als zehn Jahre andauernde exklusive Zugriff des Dienstes auf die Serie in den USA.
Seit 2011 war Netflix in den Vereinigten Staaten die exklusive Streaming-Plattform für „The Walking Dead“. Die Serie spielte eine wichtige Rolle dabei, neue Zuschauer für das Format zu gewinnen und die Marke international bekannt zu machen.
Millionenvertrag zeigt Bedeutung etablierter Serienmarken
Der Wert des Netflix The Walking Dead Vertrag wird Medienberichten zufolge auf rund 500 Millionen US-Dollar geschätzt. Damit gehört die Vereinbarung zu den teuersten Serienlizenzverträgen der vergangenen Jahre.
Zum Vergleich: HBO Max zahlte im Jahr 2020 rund 425 Millionen US-Dollar für die Streaming-Rechte an der Kultserie „Friends“. Die hohen Summen zeigen, dass etablierte Serien mit vielen Episoden für Streaminganbieter zunehmend wertvoll werden.
Warum Netflix auf bekannte Franchises setzt
Der Abschluss fällt in eine Phase, in der Streamingplattformen verstärkt auf bewährte Inhalte setzen. Serien mit mehreren Staffeln und großen Fangemeinden können Zuschauer langfristig binden und für hohe Abrufzahlen sorgen.
Für Netflix sind umfangreiche Serienuniversen besonders attraktiv, weil sie häufig zum sogenannten Binge-Watching einladen. Statt ausschließlich neue Produktionen aufzubauen, investiert der Konzern zunehmend in bekannte Marken mit bereits bestehender internationaler Reichweite.
Zu den weiteren großen Lizenzprojekten von Netflix gehören unter anderem Serien wie „The Office“ und die Vereinbarung für „Sesamstraße“.
Zukunft von „The Walking Dead“ bleibt gesichert
Die Vereinbarung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Franchise weiterhin aktiv produziert wird. „Dead City“ kehrt mit einer dritten Staffel zurück, während die letzte Staffel von „Daryl Dixon“ für 2027 angekündigt ist.
Auch für AMC Networks bedeutet der Vertrag einen wichtigen finanziellen Impuls. Das Unternehmen stellte die Vereinbarung gemeinsam mit seinem Quartalsbericht vor und nutzte sie nach eigenen Angaben zur Verbesserung seiner Zukunftsprognosen.
Bedeutung für den Streamingmarkt
Der Netflix The Walking Dead Vertrag zeigt, dass bekannte Serienmarken im Wettbewerb der Streamingdienste eine zentrale Rolle spielen. Während neue Produktionen weiterhin wichtig bleiben, gewinnen umfangreiche Franchises mit internationaler Fangemeinde an strategischer Bedeutung. Für Zuschauer bedeutet die Vereinbarung vor allem einen leichteren Zugang zu einem der umfangreichsten Serienuniversen der vergangenen Jahre.
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