Starkregen und Gewitter in Großbritannien: Met Office gibt Warnung für England und Wales heraus
In Teilen Großbritanniens drohen am Mittwoch und Donnerstag kräftige Regenfälle, Gewitter und örtliche Überschwemmungen. Das britische Met Office hat für mehrere Regionen in England und Wales eine gelbe Wetterwarnung herausgegeben. Erwartet werden teils intensive Niederschläge innerhalb kurzer Zeit, begleitet von Blitzen und Hagel. Besonders problematisch könnte die Situation für den Straßen-, Bahn- und Busverkehr werden.
Starkregen und Gewitter: Wo ist die Lage besonders kritisch?
Die Wetterlage entwickelt sich ab Mittwoch zunehmend unbeständig. Warme und feuchte Luft trifft auf eine atmosphärische Situation, die die Bildung kräftiger Schauer und Gewitter begünstigt. Das Met Office erwartet vor allem in England und Wales teils länger anhaltenden Starkregen.
Für Mittwoch gilt eine gelbe Warnung vor Gewittern. Das Met Office warnt vor lokal begrenzten Überflutungen, Blitzeinschlägen und Hagel. Wo besonders starke Gewitter auftreten, können Straßen kurzfristig überflutet werden und Verkehrsverbindungen ausfallen oder sich verspäten.
Auch am Donnerstag bleibt die Situation angespannt. Eine langsam ziehende Zone mit starkem und teils gewittrigem Regen soll sich weiter nach Norden ausbreiten. Weil die Niederschläge in einigen Gebieten länger anhalten könnten, steigt dort das Risiko lokaler Überschwemmungen.
Bis zu 50 Millimeter Regen innerhalb weniger Stunden möglich
Nach Angaben des Met Office könnten manche Regionen innerhalb weniger Stunden 25 bis 50 Millimeter Regen erhalten. Lokal sind auch höhere Mengen möglich, insbesondere wenn Gewitter wiederholt über demselben Gebiet entstehen.
Das Problem liegt dabei weniger in der Gesamtregenmenge als in der Geschwindigkeit, mit der sie fallen kann. Große Wassermengen innerhalb kurzer Zeit können Kanalisation und Entwässerung überfordern und dadurch sogenannte Sturzfluten auslösen.
Die genaue Verteilung des stärksten Regens ist allerdings noch unsicher. Gewitter sind kleinräumig und können sich kurzfristig verlagern, weshalb sich die betroffenen Gebiete im Laufe der Vorhersage noch verändern können.
Bahn, Busse und Straßen könnten betroffen sein
Die Wetterlage könnte auch Auswirkungen auf den Reiseverkehr haben. Das Met Office rechnet bei besonders starken Gewittern mit möglichen Verspätungen und Ausfällen im Bahn- und Busverkehr. Überflutete Straßen sowie schlechte Sicht durch Starkregen können zudem Autofahrer vor erhebliche Probleme stellen.
Auch Stromausfälle sind in besonders stark betroffenen Gebieten nicht ausgeschlossen. Blitze können zudem Schäden an Gebäuden und Infrastruktur verursachen. Das Met Office empfiehlt deshalb, die aktuellen Warnungen und lokalen Wetterprognosen im Blick zu behalten.
Starkregen Großbritannien: Warum kommt es jetzt zu den Gewittern?
Nach Einschätzung des Met Office verändert sich die Wetterlage in Großbritannien derzeit deutlich. Warme und feuchte Luft breitet sich aus, während gleichzeitig in höheren Luftschichten kühlere Luft einströmt. Dieser Gegensatz macht die Atmosphäre instabiler und erleichtert die Entwicklung kräftiger Gewitter.
Damit endet eine vergleichsweise ruhige Wetterphase. Das Met Office beschreibt den Übergang zu einer deutlich unbeständigeren Wetterlage als markante Veränderung in der letzten Woche des meteorologischen Sommers.
Für Reisende aus Deutschland bedeutet das: Wer am Mittwoch oder Donnerstag nach Großbritannien fliegt oder mit Fähre, Bahn oder Auto unterwegs ist, sollte insbesondere für England und Wales kurzfristige Änderungen der Wetter- und Verkehrslage einkalkulieren. Die Warngebiete können sich je nach Entwicklung der Gewitter noch verändern.






