Faktencheck- und Quellenrichtlinie
Die Glaubwürdigkeit unserer Berichterstattung beruht auf einer sorgfältigen Recherche und einer verantwortungsvollen Prüfung von Informationen. Diese Faktencheck- und Quellenrichtlinie beschreibt, nach welchen Grundsätzen Deutsche Woche Informationen bewertet, Quellen auswählt und Inhalte veröffentlicht.
Unser Anspruch
Wir veröffentlichen ausschließlich Inhalte, die nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und geprüft wurden. Unser Ziel ist es, unseren Leserinnen und Lesern verlässliche, nachvollziehbare und aktuelle Informationen bereitzustellen.
Journalistische Sorgfalt hat für uns Vorrang vor Schnelligkeit. Wenn Informationen noch nicht ausreichend bestätigt sind, kennzeichnen wir dies deutlich oder verzichten auf eine Veröffentlichung, bis eine verlässliche Grundlage vorliegt.
Unsere Quellenhierarchie
Bei der Recherche bevorzugen wir Quellen mit hoher Glaubwürdigkeit und Transparenz. Soweit verfügbar, orientieren wir uns an der folgenden Reihenfolge:
- Offizielle Behörden und Regierungsstellen
- Gerichte und öffentliche Institutionen
- Internationale Organisationen
- Wissenschaftliche Einrichtungen, Hochschulen und Fachinstitute
- Originaldokumente (z. B. Gesetze, Gerichtsurteile, Studien oder Geschäftsberichte)
- Offizielle Pressemitteilungen und Stellungnahmen
- Anerkannte nationale und internationale Nachrichtenagenturen
- Etablierte und seriöse Medien mit nachvollziehbaren journalistischen Standards
Wenn Primärquellen verfügbar sind, haben sie grundsätzlich Vorrang vor sekundären Berichten.
Verifizierung von Informationen
Vor der Veröffentlichung prüfen wir Informationen anhand mehrerer Kriterien:
- Ist die Quelle eindeutig identifizierbar?
- Ist die Information aktuell?
- Lässt sich die Aussage durch weitere verlässliche Quellen bestätigen?
- Gibt es offizielle Dokumente oder Stellungnahmen?
- Steht die Information im Einklang mit bekannten und überprüfbaren Fakten?
Wenn unterschiedliche Quellen voneinander abweichen, berichten wir ausschließlich über bestätigte Tatsachen und machen bestehende Unsicherheiten transparent.
Umgang mit Eilmeldungen
Bei sich schnell entwickelnden Ereignissen – etwa Naturkatastrophen, Unfällen, Wahlen oder Konflikten – können sich Informationen kurzfristig ändern.
In solchen Fällen:
- veröffentlichen wir nur bestätigte Informationen,
- kennzeichnen vorläufige Erkenntnisse als solche,
- verzichten auf Spekulationen,
- aktualisieren Artikel, sobald neue verifizierte Informationen vorliegen.
Zitate und Aussagen
Direkte Zitate werden nur verwendet, wenn sie auf nachvollziehbaren Quellen beruhen, beispielsweise:
- offiziellen Reden,
- Pressekonferenzen,
- Interviews,
- Gerichtsdokumenten,
- schriftlichen Stellungnahmen oder
- anderen überprüfbaren Originalquellen.
Wir erfinden, verändern oder rekonstruieren keine Zitate.
Studien, Statistiken und Daten
Bei der Berichterstattung über Studien, Umfragen oder Statistiken nennen wir – sofern für das Verständnis relevant – die verantwortliche Organisation oder Institution.
Wir achten darauf, Ergebnisse nicht aus dem Zusammenhang zu reißen oder über ihre tatsächliche Aussagekraft hinaus zu interpretieren.
Korrekturen
Sollte sich nach der Veröffentlichung herausstellen, dass ein Beitrag sachliche Fehler enthält, werden diese zeitnah korrigiert.
Je nach Art der Änderung:
- berichtigen wir einzelne Angaben,
- ergänzen fehlende Informationen oder
- aktualisieren den gesamten Artikel.
Wesentliche inhaltliche Korrekturen werden nachvollziehbar umgesetzt.
Einsatz digitaler Werkzeuge
Zur Unterstützung redaktioneller Arbeitsabläufe können digitale Recherche- und Analysewerkzeuge sowie KI-gestützte Anwendungen eingesetzt werden.
Die Verantwortung für die inhaltliche Richtigkeit aller veröffentlichten Beiträge liegt jedoch ausschließlich bei der Redaktion. Jeder Artikel wird vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.
Umgang mit anonymen Quellen
Informationen aus anonymen Quellen werden nur in Ausnahmefällen verwendet, wenn:
- ein erhebliches öffentliches Interesse besteht,
- die Identität der Quelle der Redaktion bekannt ist,
- die Angaben auf ihre Plausibilität geprüft wurden und
- eine Veröffentlichung keine vermeidbaren rechtlichen oder ethischen Risiken schafft.
Soweit möglich, werden solche Informationen durch unabhängige Quellen bestätigt.
Leserhinweise und Fehler melden
Wir begrüßen Hinweise auf mögliche Fehler oder Ungenauigkeiten.
Wenn Sie der Ansicht sind, dass ein Artikel sachlich unzutreffende Informationen enthält, können Sie uns jederzeit kontaktieren.
E-Mail: redaktion@deutschewoche.de
Jeder Hinweis wird geprüft. Ergibt die Prüfung, dass eine Korrektur erforderlich ist, passen wir den betreffenden Beitrag zeitnah an.
Unser Qualitätsversprechen
Deutsche Woche verpflichtet sich zu einer transparenten, faktenbasierten und verantwortungsvollen Berichterstattung. Unsere Redaktion arbeitet nach journalistischen Grundsätzen, prüft Informationen sorgfältig und entwickelt ihre Qualitätsstandards kontinuierlich weiter, um unseren Leserinnen und Lesern verlässliche Nachrichten und fundierte Einordnungen zu bieten.