Drohnen : Maschinen entscheiden über Leben und Tod

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Es ist längst kein Science-Fiction-Film: Die modernen Drohnen sind keine Neuigkeit mehr und dass Konflikte der Zukunft hochwahrscheinlich von autonomen Kampfrobotern ausgetragen werden. Die Entwicklung derartigen Waffensysteme ist wirklich sehr schnell. Der Gedanke, dass Maschinen im Krieg über Leben und Tod von Menschen entscheiden sollen, ist einfach nur ein ethisches Horrorszenario.

Der Einsatz von Drohnen ist in der heutigen Zeit ,wie gesagt, unter militärtechnischen Gesichtspunkten nicht neu, es ist gefährliche Distanzwaffe wie viele andere auch. Aber diese hochmoderne Technologie hat eine besondere Qualität. Der Drohnen-Pilot kann das Fluggerät aus der Kaserne steuern – er muss kein Flugzeug mehr, kein U-Boot oder Schiff besteigen. Sowas ist so noch nie da gewesen.

Diese Waffensysteme können auch autonom handeln, zB. die US-amerikanische Reaper-Drohne fliegt automatisch weiter, wenn es in engen Tälern den Kontakt zur tausende Meilen entfernten Basis verliert. Rüstungsexperten sagen,dass der nächste Schritt zu völlig autonomen Waffensystemen, nicht mehr weit ist. Bereits heutzutage kreisen israelische Drohnen über dem palästinensischen Gebiet und stürzen sich automatisch auf gegnerische Radarstellungen – ohne das sie zuvor einen Befehl dafür von einem Menschen erhalten. Die Gefahr, dass diese besondere Waffensysteme nicht mehr kontrollierbar werden, ist sehr gross.

Im Kriegsfall ist ja Einsatz von Waffen nur gegen Soldaten und kriegführende Menschen erlaubt. Jetzt stellst sich die Frage: Wie soll ein Roboter zum Beispiel erkennen, ob er auf einen Soldaten zielt, der sich möglicherweise gerade ergeben möchte?

Zweitens: momentan unterstehen Roboter und Drohnen menschlicher Kontrolle. Bald könnten sie aber voll autonom handeln und töten – und leider auch von Hackern manipuliert werden. Wie können wir sicher sein, dass feindliche Kräfte nicht unsere eigenen Netze übernehmen oder ausspionieren?

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