Bei Sonnenschein und blauem Himmel haben sich gestern,am Dreikönigstag, insgesamt 88 Teams mit ihren traditionellen Hornschlitten die Rennstrecke hinunterstürzt. Wagemutige Frauen und Männer gingen im oberbayerischen Garmisch-Partenkirchen an den Start.
Gleich zu Beginn des Hornschlittenrennens gab es „einen kleinen Unfall“: Einer der Schlitten landete in der Absperrung. Die verletzte Frau wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Rennstrecke wurde daraufhin entschärft.
Das Hornschlittenrennen hat ziemlich lange Tradition, das erste Rennen hat im Jahr 1970 stattgefunden.Früher wurde der Hornschlitten vor allem als Transportmittel benutzt. Mit Ihm transportierte man Holz aus dem Wald und Futter für die Tiere. Es war natürlich keine leichte Arbeit, die Hornschlitten hat man mit Hilfe eines Lederriemens, durch den Tiefschnee und Wald getragen. Danach wurden sie mit dem Futter oder Holz beladen und nach Hause geschoben. Die Hornschlitten zum Holztransport waren wirklich sehr stabil und schwer.
Heutzutage wird der Hornschlitten eigentlich nur noch für Hornschlittenrennen verwendet. Das Hornschlittenrennen in Deutschland findet jedes Jahr in Garmisch-Partenkirchen,Thüringen und Sachsen statt.In Gaißbach gibt es jährlich auch ein Weitsprungwettbewerb. In Alt. St. Johann ,in der Schweiz,wird jährlich ein Hornschlittenrennen mit karnevalistischem Hintergrund ausgetragen.
Impressionen vom Hornschlittenrennen 2014 in Garmisch-Partenkirchen:
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